Europass „Mobilität“ an 21 Schülerinnen und Schüler der Carl-Helbing-Schule verliehen

Im Rahmen ihrer kaufmännischen Ausbildung entschlossen sich 21 Schülerinnen und Schüler der Carl-Helbing-Schule am Erasmus-Programm „Europäisch Leben und Lernen im Ausland“ in Plymouth und Portsmouth teilzunehmen. Dabei besuchten sie zunächst einen Intensivsprachkurs, um ihre Englischkenntnisse zu vertiefen. Danach wurden Praktika in verschiedenen englischen Unternehmen absolviert, wobei die Auszubildenden durch die Einbindung in die betrieblichen Abläufe ihre Englischkenntnisse weiter ausbauen konnten. Untergebracht waren die Berufsschülerinnen und -schüler während ihres Englandaufenthalts in Gastfamilien.

Ein Rahmenprogramm mit Exkursionen in sehenswerte Städte der Umgebung von Plymouth rundete das Angebot ab. Die Kosten für den Auslandsaufenthalt wurden zum großen Teil durch Zuschüsse der Europäischen Union zu diesem Berufsbildungsprogramm aufgebracht. Die Beauftragte für internationale Beziehungen der Carl-Helbing-Schule in Emmendingen, Christiane Becker, organisierte den Auslandsaufenthalt und begleitete die Schülerinnen und Schüler, sodass sie ihnen auch jederzeit mit Rat und Tat vor Ort in England zur Seite stehen konnte. Nach Abschluss der kaufmännischen Berufsausbildung wurde den fertig Ausgebildeten nun das europaweit gültige Zertifikat „Europass-Mobilität“ verliehen, das die im Rahmen des Auslandsaufenthalts erworbenen fachlichen, sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen bestätigt. Die kaufmännischen Ausbildungsbetriebe schätzen die Teilnahme an diesem Erasmusprogramm sehr, denn neben der verbesserten Sprachkompetenz der Auszubildenden fördert es auch die Selbstständigkeit, Mobilität und Flexibilität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Kompetenzen, die in einer globalisierten Wirtschaft unabdingbar sind. Die Auszubildenden reizt ihrerseits insbesondere auch das Kennenlernen eines neuen Landes mit einer anderen Kultur und Lebensweise sowohl in den Betrieben als auch in den Gastfamilien. Das Knüpfen neuer Kontakte und Freundschaften ist dabei ein schöner Nebeneffekt, der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt, sodass man bei diesem Erasmusprojekt von einer dreifachen Win-Situation sprechen kann, nämlich für Auszubildende, Betriebe und die Berufsschule.