Die Carl-Helbing-Schule trauert um ihren ehemaligen Schulleiter Hermann Dowald

Am 12. Oktober 2020 verstarb in Nimburg am Kaiserstuhl Hermann Dowald, einer der ehemaligen Schulleiter der Carl-Helbing-Schule in Emmendingen. Geboren wurde er am 21. August 1928 in Wuppertal-Eberfelde und hat sich um die Entwicklung der Schule sehr verdient gemacht. In seiner Dienstzeit als Schulleiter an den Kaufmännischen Schulen Emmendingen, so noch die damalige Schulbezeichnung, wurde das dreijährige Wirtschaftsgymnasium sowie das Kaufmännische Berufskolleg I neu eröffnet. Außerdem gelang es ihm, die Schule als Ausbildungsstätte für Bankkaufleute zu etablieren, wodurch sich die Schülerzahlen und das Kollegium maßgeblich vergrößerten. Sowohl im Rahmen seiner Schulleitertätigkeit als auch im Rahmen seiner Tätigkeit im Oberschulamt Freiburg, wo er auch im Rahmen einer Sonderaufgabe den Verordnungsdschungel für die Schulen lichtete, stand der Diplom-Volkswirt und Diplom-Handelslehrer Hermann Dowald für Erneuerung. Wer Hermann Dowald persönlich kennenlernen durfte, lobt neben seiner Fachkompetenz und Tatkraft vor allem seine Herzensbildung. Er war ein verständnisvoller, fürsorglicher und empathischer Vorgesetzter, der dem Kollegium darüber hinaus genügend Freiraum für Kreativität ließ, weshalb man sich gerne an ihn erinnert.
Er fühlte sich bis zuletzt der Carl-Helbing-Schule verbunden und nahm immer noch an den kollegialen Festen am Ende des Schuljahrs teil, um zu erfahren, welche neuen Entwicklungen es an „unserer Schule“ – wie er sie nannte – gab. So besichtigte er noch vor zwei Jahren die Neubauten der Carl-Carl-Helbing-Schule nach Vollendung des vorletzten Bauabschnitts und war sichtlich zufrieden mit Schulträger und Schulleitung: „Hier hat jemand richtig Geld locker gemacht und investiert.“ Die Carl-Helbing-Schule bleibt Hermann Dowald, ihrem sehr geschätzten Schulleiter, über den Tod hinaus verbunden und wird sein Andenken bewahren. Er wurde 92 Jahre.