Abitur 2020 an der Carl-Helbing-Schule – eine reife Leistung

Das Absolvieren der Reifeprüfung 2020 unter Pandemiebedingungen kann man mit Fug und Recht als eine reife Leistung der Schülerinnen und Schüler bezeichnen, die, als die intensivste Phase der Abiturvorbereitung begann, vielfältigen Corona bedingten Belastungen ausgesetzt waren. „Wir wurden zwar gut von unseren Lehrerinnen und Lehrern unterstützt, aber wir mussten auch viel selbst organisiert lernen. Sich dazu immer zu motivieren, war gar nicht so einfach“, war von Schülerseite zu vernehmen. Umso erfreulicher ist, dass 51 Abiturientinnen und Abiturienten der Carl-Helbing-Schule ihr Zeugnis der „allgemeinen Hochschulreife“ erhalten und 18 von ihnen aus dem Profil Internationale Wirtschaft zusätzlich das „Internationale Abitur“ bestanden haben, und zwar mit Ergebnissen, die sich gegenüber den Vorjahren nicht verschlechtert haben.

Die Zeugnisübergabe konnte zwar nicht wie ursprünglich geplant in der Steinhalle mit rauschendem Fest zusammen mit Angehörigen und Freundinnen und Freunden am Montag (27.07.2020) erfolgen, wurde aber dennoch feierlich gestaltet. „Der höchste Schulabschluss in Deutschland, das Abitur, soll eine entsprechende Würdigung für die  Zeugnisübergabe haben. Das war uns wichtig, wenn die Übergabe schon in der Turnhalle und etwas nüchterner sein muss. Daher haben wir für einen roten Teppich, Pflanzenschmuck und eine professionelle Fotografin gesorgt.“, so Abteilungsleiter Roland Krams. „Ich hatte den Eindruck, dass die Abiturientinnen und Abiturienten  das nicht erwartet hatten.“ Alexander Steinmeier aus der Klasse 13-1 erfreute den versammelten Abiturjahrgang und das Kollegium gekonnt mit Stücken wie „Bohemian Rhapsody“ und „We are the Champions“ und brachte auch zwei eigene Kompositionen zum Besten. Schulleiterin Ulrike Börnsen gab Ihren scheidenden Schülerinnen und Schülern ein optimistisch stimmendes Motto mit auf den Weg: „Denn das Leben, das wir führen wollen, das können wir selbst wählen.“ Das Fenster der Wahlmöglichkeiten im Leben vergrößert sich sicherlich erheblich, wenn die Abiturientinnen und Abiturienten die letzten guten Ratschläge ihrer Schullaufbahn beherzigen: „Seien Sie offen, kritisch, tolerant, optimistisch, engagiert und vor allem auch humorvoll!“, so die Schulleiterin in ihrer Rede. Die „Schöpferischen Wünsche“ von Christa Spiller-Nöker vorgetragen von einem Lehrer rundeten diese Gedanken ab. Lob und Anerkennung gab es bei den Preisverleihungen. Die Jahrgangsbesten Xaver Weiß und Eliyahu Navon mit jeweils der Traumnote 1,0 wurden für die Studienstiftung des Deutschen Volkes vorgeschlagen. Xaver Weiß erhielt darüber hinaus den Ökonomie-Preis und Eliyahu Navon den Goethe-Preis sowie den Carl-Helbing-Preis, Dennis Heidenreich wurde mit dem Scheffel-Preis der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe ausgezeichnet. Außerdem wurden folgende Abiturientinnen und Abiturienten für Spitzenleistungen mit Sonderpreisen ausgezeichnet: Eliyahu-Roi Navon, Xaver Weiß, Marco Mengoli, Marco Bühler, Aaron Wöhrle, Antonie Arendse, Tim Bührer, Emre Bayazitoglu, Emanuel Dumbeck, Alicia Feger, Michelle Mellert, Fillip Bär, Laura Gutjahr, Dennis Heidenreich. Sie alle hatten eine eins vor dem Komma. Oberstufenberater Berthold Metz spielte zum Abschluss noch Klavier und schloss so die kleine Feierstunde.

Bild (Foto Gräber): Die Preisträgerinnen und Preisträger mit Schulleiterin Ulrike Börnsen